Saskia Lachmaier

Demi Chef, verve by Sven, Bad Ragaz SG
mit dem Rezept «Fico d'India»

Unkonventionell – das war Saskia Lachmaiers Motto für ihr zweites Mal marmite youngster.

Sie ist Wiederholungstäterin. Bereits 2021 hat Saskia Lachmaier am youngster teilgenommen. «Ich wollte mich diesmal selber herausfordern – weg vom Naheliegenden», erklärt sie. Das begann schon bei den Zutaten: Statt Orange gab’s Kaktusfeige. Eine Frucht, die Lachmaier nicht kannte. Wer Lachmaiers Rezept studiert, wird auch feststellen, wie sie Gefallen gefunden hat an allen möglichen Formen der Fermentation. Da musste natürlich auch die Kaktusfeige dran glauben: Sie wurde laktofermentiert, zu Essig verarbeitet oder thermophil fermentiert, das heisst sechs Wochen bei 62 Grad gelagert, bis sie fast nur noch aus karamellisiertem Fruchtzucker bestand. All diese Prozesse seien übrigens nicht aufwendig, wohl aber zeitintensiv, so Lachmaier. Man kommt auf eine eindrückliche Zahl, wenn man zusammenrechnet, wie lange sie, vor allem aber die Mikroorganismen an den Komponenten fürs youngster-Dessert gearbeitet haben: 1983 Stunden nämlich.

Das Pre-Dessert von Saskia Lachmaier …
… und Ihr Wettbewerbsrezept „Fico d’India“.

PinterestFacebookTwitterEmailPrint